Inhaltsbereich

Eduard Gubler. Bildnis Th. Ernst Gabler 1918. Öl auf Leinwand. 80,5 x 63 cm
Eduard Gubler. Bergbauern mit Schafen 1922. Öl auf Leinwand. 149,5 x 149,5 cm
Eduard Gubler. Weininger-Feld 1946/1947. Öl auf Leinwand. 60 x 81 cm
Eduard Gubler. Schattdorfer Bergen mit Burg und Fulen. Um 1955-60. Öl auf Leinwand. 100 x 110 cm
Eduard Gubler. Mondnacht. Um 1965. Öl auf Leinwand. 81 x 60 cm

 

 

Inhaltsbereich

Biographie

Eduard Gubler, der älteste der drei Künstlerbrüder, wurde am 27. März 1891 in Zürich-Aussersihl geboren. Am Lehrerseminar wurde er im Zeichnen von Emil Anner in die Radiertechnik eingeführt. Nach dreijähriger Tätigkeit als Primarlehrer studierte er 1913/14 an der Kunstgewerbeschule für Bildende Kunst, und zwar in der Zeichen- und Radierklasse von Peter Halm, dem Freund von Karl Stauffer-Bern. Zurück in Zürich absolvierte er das Zeichenlehrerdiplom. 1917 bis 1953 unterrichtete er als Zeichenlehrer an Zürcher Sekundarschulen. Neben dem Unterrichten schuf er ein umfangreiches malerisches und graphisches Werk, mit dem er aber in der zweiten Lebenshälfte fast nie mehr an die Öffentlichkeit trat. 1925 heiratete er die aus Böhmen stammende Maria Bilek (*1905 – 2001), mit der er zwei Töchter hatte: Maria, die 1930 geboren wurde, und Verena, die 1943 zur Welt kam. Eduard Gubler verstarb am 18. Mai 1971, 80jährig. Er malte fast bis zu seinem Tode. Seine Gattin, Maria, verstarb dreissig Jahre später, am 7. März 2001, im Alter von 96 Jahren.

Eduard Gubler-Bilek wohnte und arbeitete ab 1928 zeitlebens in einer Atelierwohnung im Dachgeschoss des damals neuerbauten Volkshauses am Helvetiaplatz in Zürich. Noch regelmässiger als seine Eltern, verbrachte er mit seiner Familie die Sommerferien im Riedertal bei Bürglen, Kanton Uri bis 1953, dem Jahr, in dem er wegen einem Unfall vorzeitig pensioniert wurde. Von da an widmete er sich ausschliesslich der Malerei, ging aber nie mehr ins Riedertal. Nach dem Tod seines jüngeren Bruders, Ernst, im Jahr 1958, übernahm er die Aufgabe dessen schriftlichen Nachlass zu transkribieren. Nach dem Tod der Gattin von Max Gubler, 1961, betreuten Eduard Gubler und seine Familie das nun leerstehende Atelierhaus und den Garten Max Gublers in Unterengstringen, immer mit der Hoffnung auf die Genesung und Rückkehr seines jüngsten Bruders.

Malerei

Grafik

Sprachnavigation